Singkreis Wörthsee Chorgemeinschaft Herrsching |
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Mitmachen!
Unser Chor kann Zuwachs gebrauchen. Wie fast alle Chöre haben wir weniger
Männer als Frauen und weniger hohe Stimmen (Sopran, Tenor) als tiefe
(Alt und Baß). Damit wollen wir aber nicht sagen, dass wir uns nur
über Tenöre freuen. Vielmehr sind Sänger/innen aller Stimmlagen
willkommen. Voraussetzungen sind ein gewisses Maß an Musikalität
und die regelmäßige Probenteilnahme. Der Einstieg ist einfach:
Sie kommen zu einer Chorprobe und schauen und hören oder singen gleich
mit. Vorsingen ist nicht notwendig. Wenn es Ihnen gefallen hat, kommen Sie
beim nächsten Mal wieder.
Sie wollen mitmachen? Bei Termine und Kontakte finden Sie die nötigen Angaben. Sie würden gerne, sind aber unschlüssig? Dann sind Sie bisher zwar kein Chorsänger, aber in anderer guter Gesellschaft. Viele Leute gehen mit dem Gedanken schwanger, in einem Chor mitzusingen, aber der letzte Schubser fehlt.
Schwellenangst und überhöhte Vorstellungen sind die häufigsten Gründe dafür. Im folgenden kommt das, was man regelmäßig als Grund für das Nicht-Mitmachen zu hören bekommt, und unser Kommentar dazu: "Ich kann nicht singen." Das sagen alle, aber nur einige haben Recht. Man muß nicht halbprofessioneller Amateur sein, um bei uns mitsingen zu können. Niemand in unserem Chor - außer dem Chorleiter - ist Musikprofi. In mehr oder minder starkem Umfang hat jeder zu kämpfen, seien es die Töne oder der Rhythmus, die eigene Stimme oder der laute Nachbar. In den Proben wird geübt, um alles unter einen Hut zu kriegen. Und obwohl das nach richtiger Arbeit klingt: Spaß macht es gerade deswegen. "Die lachen sich schlapp über mich." Stimmt nicht. Jeder murxt irgendwann. Da niemand frei von Schuld ist, wirft auch niemand mit groben Steinen. "Mir graust's vor dem Vorsingen." Sie müssen nicht vorsingen. "Ich kann keine Noten lesen." Das macht es schwieriger, aber nicht unmöglich. Luciano Pavarotti konnte auch nicht Noten lesen, und trotzdem gibt es mehr als eine CD von ihm. Irgendwie müssen Sie sich halt merken, was Sie singen sollen. Das kann auch ohne Noten lesen funktionieren. Das Auf und Ab der schwarzen Bummerl auf den Linien hilft dabei, auch wenn man nicht jede Finesse auf Anhieb erkennt (und dafür auch nicht auf manche Finte hereinfällt!). Und lernen kann man es auch. Unser zweit-dienstältestes Mitglied kann (im Violinschlüssel) immerhin das A und das C identifizieren. Er singt allerdings - sehr ordentlich - im Baß. "Ich weiß ja nicht 'mal, welche Stimme ich bin." Die schwächste der vielen schwachen Ausreden. Wenigstens werden Sie wissen, ob sie Manderl oder Weiberl sind. Der Rest klärt sich auch noch. "Ich habe keine Zeit." Sie sollten regelmäßig an den Proben teilnehmen, sonst macht es Ihnen keinen Spaß. "Regelmäßig" bedeutet nicht "immer", es wird kein "Klassenbuch" geführt. Die Schwierigkeiten, die sich aus dem Berufs- und dem Familienleben oder aus anderen Verpflichtungen ergeben, sind uns bekannt. Es ist in gewisser Weise eine Einstellungsfrage: Wer Spaß an der Sache hat, kommt eben deswegen zu den Chorproben, so oft es eben geht. "Ich habe keine Lust auf Vereinsmeierei." Das passt gut. Das Problem wäre eher, wenn Sie das Gegenteil suchen, einen markant durchorganisierten Laden. Der vereinsmäßige Wasserkopf in unserem Chor ist sehr klein, vorrangig wird gesungen. Die Hierarchien sind flach, statt Hackordnung herrschen intelligentes Chaos und einige gute Geister. Um 10 Uhr abends nach dem Singen können Sie noch ein Bier oder eine Traubensaftschorle mit trinken gehen, wenn Sie wollen. Das muss aber nicht sein, Sie können auch ohne Bier und Saft ein geachtetes Chormitglied werden. "Ich kenn' da ja niemanden." Das ändert sich schnell. Der Umgangston bei uns ist entspannt und leger. Es darf gelacht werden. Anschluss zu kriegen sollte eigentlich nicht schwer fallen.
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